Professionelle Teppichreinigung neu gedacht

Die nächste Generation der Teppichreinigung

Innovative Teppichreinigungsmaschine für professionelle Teppichwäschereien, Textilreiniger und Reinigungsbetriebe.

YIKAMATIK ist zuerst ein Reinigungsprinzip und erst danach eine Maschine. Kompakter Aufbau, geringer Energieverbrauch und ein neuartiges Reinigungskonzept ermöglichen eine effektive und wirtschaftliche Teppichreinigung.

YIKAMATIK Proof-of-Concept-Prototyp
Upside-Down-Prinzip Schwerkraft unterstützt den Reinigungsprozess.
Direkte Absaugung Schmutzwasser wird unmittelbar im Reinigungsbereich entfernt.
Kompakter Aufbau Weniger Bauteile, weniger Platzbedarf, weniger Wartung.

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Das Reinigungskonzept im Überblick

Die Herausforderung

Das Problem bei der Teppichwäsche

Bei vielen Reinigungsverfahren liegt der Teppich flach mit der Florseite nach oben. Bürsten lösen Schmutzpartikel, doch das Schmutzwasser bewegt sich überwiegend nach unten in die Teppichstruktur.

Der Teppich wirkt dabei teilweise wie ein Filter: Wasser kann die Struktur durchdringen, während gelöste Schmutzpartikel in tieferen Bereichen des Flors zurückgehalten werden.

  • Tiefer liegende Schmutzschichten werden nur begrenzt erreicht.
  • Gelöste Partikel können erneut in der Struktur verbleiben.
  • Der Reinigungserfolg bleibt oft auf obere Faserschichten beschränkt.
Teppichstruktur als physikalische Herausforderung

Physikalisches Prinzip

Nicht nur Schmutz lösen, sondern herausführen

Die Reinigungswirkung hängt nicht nur von Bürsten, Wasser und Reinigungsmitteln ab, sondern entscheidend davon, wie der gelöste Schmutz aus dem Teppich entfernt wird.

Nassbad-Verfahren (Paddelkufen)

Ein etabliertes Reinigungsverfahren in Deutschland.

Eine in Deutschland verbreitete Vorgehensweise kombiniert mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte.

Zunächst werden die Teppiche in große, mit Frischwasser gefüllte Edelstahlbehälter eingebracht. In diesen Behältern sorgen rotierende Paddelarme oder sogenannte Paddelkufen für eine kontinuierliche Wasserbewegung. Die Teppiche werden dabei in Bewegung gehalten und teilweise im Wasser schwebend geführt.

Durch diesen Waschvorgang können sich Schmutzpartikel aus dem Teppich lösen und in das Wasser übergehen. Da sich der Teppich nicht in seiner üblichen Gebrauchslage befindet, können gelöste Verschmutzungen leichter aus der Faserstruktur herausgelöst und vom Wasser aufgenommen werden.

Anschließend werden die nassen Teppiche aus den Waschbehältern entnommen. Dieser Arbeitsschritt ist aufgrund des hohen Gewichts der wassergetränkten Teppiche mit erheblichem körperlichem Aufwand verbunden.

Im nächsten Schritt erfolgt eine zusätzliche mechanische Reinigung auf dem Boden. Dabei liegen die Teppiche flach ausgebreitet und werden mit handgeführten Dreischeibenmaschinen bearbeitet.

Für die anschließende Spülung werden die Teppiche über eine separate Spülanlage transportiert. Hier bewegt ein schräg angeordnetes, breites Förderband den Teppich durch den Spülbereich, während zahlreiche Sprühdüsen große Mengen Frischwasser aufbringen, um gelöste Verschmutzungen und Reinigungsmittel auszuspülen.

Nachteile des Verfahrens

Das mehrstufige Verfahren ermöglicht zwar eine gründliche Reinigung, ist jedoch mit verschiedenen Aufwendungen verbunden:

  • mehrere getrennte Arbeitsgänge
  • hoher manueller Arbeitsaufwand beim Handling der nassen Teppiche
  • zusätzlicher Platzbedarf für verschiedene Maschinen und Arbeitsbereiche
  • hoher Wasserverbrauch während der Spülung
  • erhöhter Energie- und Logistikaufwand

Insbesondere der hohe Frischwasserbedarf der Spülung stellt einen wesentlichen Ressourcenfaktor des Verfahrens dar.

Förderband- und Bürstenverfahren

Das heute weit verbreitete Maschinenkonzept.

Herkömmliches Förderband- und Bürstenverfahren

Ein weiteres international verbreitetes Verfahren besteht aus der Kombination einer separaten Entstaubungsmaschine und einer automatischen Teppichwaschmaschine.

Vor der eigentlichen Wäsche wird der Teppich zunächst in einer Entstaubungs- bzw. Ausklopfmaschine behandelt. Diese entfernt lose Partikel, Staub und einen Teil der trockenen Verschmutzungen.

Anschließend erfolgt die Reinigung in einer automatischen Teppichwaschmaschine. Der Teppich wird dabei über ein breites Förderband durch die Maschine transportiert. Mehrere rotierende Tellerbürsten, je nach Maschinentyp vier, sechs, acht oder mehr, bearbeiten die Teppichoberfläche mit Wasser und Reinigungsmitteln.

Hinter dem Bürstenbereich befinden sich häufig Abstreifer und Absaugsysteme, die überschüssiges Wasser und gelöste Verschmutzungen aufnehmen sollen.

Die technische Herausforderung

Während der Bürstenbearbeitung werden Schmutzpartikel zunächst aus den Fasern gelöst und mit dem Schmutzwasser vermischt. Da der Teppich während dieses Vorgangs flach und mit dem Flor nach oben transportiert wird, kann das Schmutzwasser bereits in tiefere Faserschichten oder in den Teppichgrund eindringen, bevor die nachfolgenden Abstreif- und Absaugsysteme erreicht werden.

Die nachgeschalteten Systeme wirken überwiegend an der Oberfläche des Teppichs. Bereits tiefer eingedrungene Verschmutzungen können dadurch nur eingeschränkt oder gar nicht erfasst werden.

Insbesondere bei dickeren oder dichteren Teppichen kann der Aufbau des Teppichs dazu führen, dass gelöste Schmutzpartikel innerhalb der Struktur verbleiben.

Konsequenzen des Systems

Um den Teppich zu reinigen, ist zusätzlich zur automatischen Waschmaschine eine Entstaubungsmaschine notwendig.

  • hoher Platzbedarf
  • große und schwere Maschinenanlagen
  • hohe Investitionskosten
  • erhöhter Energiebedarf
  • zusätzlicher Wartungsaufwand
  • mehrere Verfahrensschritte innerhalb des Reinigungsprozesses

Die eigentliche Herausforderung besteht dabei nicht nur darin, den Schmutz zu lösen, sondern ihn unmittelbar und zuverlässig aus der Teppichstruktur zu entfernen, bevor er erneut in tiefere Schichten gelangen kann.

Die Folge: Zusätzliche Arbeitsschritte

Um diese Schmutzablagerungen vorher zu entfernen, setzen viele Teppichwäschereien zusätzliche Maschinen ein. Dazu gehören insbesondere Entstaubungsmaschinen, Klopfmaschinen und Ausklopfverfahren.

Diese zusätzlichen Arbeitsschritte verursachen höhere Investitionskosten, zusätzlichen Platzbedarf, höheren Energieverbrauch, mehr Wartungsaufwand und längere Prozesszeiten.

Visualisierung des YIKAMATIK Reinigungsprinzips

Die YIKAMATIK-Lösung

Ein neuer Ansatz der professionellen Teppichreinigung

YIKAMATIK führt den Teppich während der Reinigung kopfüber. Die Schwerkraft arbeitet dadurch nicht gegen den Prozess, sondern unterstützt ihn.

Der Teppich wird über eine Transportwalze geführt. Die kontrollierte Krümmung spreizt den Flor auf, während Bürste und Absaugung direkt im Reinigungsbereich wirken.

  • Upside-Down-Reinigungsprinzip
  • Aufspreizung des Teppichflors während der Reinigung
  • Direkte Wirkung von Bürste und Absaugung
  • Kein klassisches Förderband erforderlich
  • Kompakter Maschinenaufbau mit weniger beweglichen Teilen

Technische Daten

Professionelle Teppichreinigung nach einem neuen Prinzip

Die Angaben beziehen sich auf den aktuellen Entwicklungsstand und können im Zuge der Produktentwicklung angepasst werden.

Standardversion

Arbeitsbreite
2,10 m
Anschluss
230 V Wechselstrom
Gesamtleistung
ca. 1,5 kW

Großformat-Version

Arbeitsbreite
3,20 m
Anschluss
230 V Wechselstrom
Gesamtleistung
ca. 1,5 kW

Sonderversion

Arbeitsbreite
4,20 m
Anschluss
400 V Drehstrom
Gesamtleistung
ca. 2,5 kW

Reinigungssystem

Umgekehrte Teppichlage, Transportwalze, aufgespreizter Flor, oszillierende Spezial-Längsbürste, Sprühdüsen und direkte Schmutzwasserabsaugung.

Trockenbetrieb

Ohne Wasser arbeitet YIKAMATIK als leistungsfähige Entstaubungsmaschine für Staub, Sand, lose Partikel, Fusseln und Flusen.

Reinigungsleistung

Ein Teppich mit etwa 3 m Länge kann je nach Teppichart, Verschmutzung und Vorschubgeschwindigkeit in ca. 5 Minuten bearbeitet werden.

Entwicklung & Vorbestellung

Proof of Concept erfolgreich getestet

YIKAMATIK befindet sich derzeit in der Vorbereitung der Serienversion. Ein funktionsfähiger Proof-of-Concept-Prototyp wurde aufgebaut und erfolgreich getestet.

Grundkonzept entwickelt Proof-of-Concept-Prototyp aufgebaut Funktionsnachweis erbracht Weitere Praxistests in Vorbereitung Serienversion in Vorbereitung

Interessierte Teppichwäschereien und Fachbetriebe können sich unverbindlich vormerken lassen und erhalten frühzeitig Informationen zu Testmöglichkeiten, Markteinführung sowie Preis- und Lieferinformationen.

2021Erste Schutzrechtsanmeldungen
2022Weiterentwicklung des Konzepts
2023-2025Konstruktion und Prototypenbau
2026Proof of Concept erfolgreich abgeschlossen
Nächster SchrittPraxistests und Serienversion
Nachhaltige und effiziente Teppichreinigung

Umwelt & Nachhaltigkeit

Effiziente Reinigung mit geringerem Ressourcenverbrauch

Nachhaltigkeit beginnt bereits bei der Konstruktion. YIKAMATIK wurde mit dem Ziel entwickelt, effektive Teppichreinigung mit möglichst geringem Energie- und Ressourcenverbrauch zu verbinden.

  • Geringerer Stromverbrauch durch reduzierte Antriebsleistung
  • Weniger Materialeinsatz durch kompakte Konstruktion
  • Geringerer Wartungsaufwand durch weniger bewegliche Komponenten
  • Langlebigkeit statt unnötiger technischer Komplexität

Kontakt

Interesse an YIKAMATIK?

Wenn Sie YIKAMATIK kennenlernen, bewerten oder zu einem späteren Zeitpunkt testen möchten, nehmen Sie direkt Kontakt auf.

Tuncay Aktag tncy.aktag@live.de 0177 271 4194